Drucklexikon von A – Z

Offsetdruck

 

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Wollen sie mehr √ľber das Thema ‚ÄěGrundlagen des Offsetdrucks‚Äú erfahren, dann lesen Sie weiter. Dieses Drucklexikon haben wir zu Ihrer Information mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Mediendesign, Druck, Weiterverarbeitung, Logistik und Lettershop gef√ľllt.

 

Verfahren

Beim Offsetdruckverfahren befinden sich die druckenden und die nichtdruckenden Partien der Druckform in einer Ebene. Die druckenden Partien der Druckform zeigen ein wasserabstoßendes Verhalten. Die nichtdruckenden Partien der Druckform nehmen Wasser auf.

Diese Wirkung wird durch grenzfl√§chenphysikalische Ph√§nomene erzeugt. Die nichtdruckenden Partien der Druckform werden vom Feuchtwerk mit einem d√ľnnen Feuchtmittelfilm beschichtet. Dieses Feuchtmittel (Wasser plus Zusatzstoffe) breitet sich auf den nichtdruckenden Partien aus (man spricht vom ‚ÄěSpreiten‚Äú). Zur guten Benetzung ist eine Verringerung der Oberfl√§chenspannung durch Zugabe von Feuchtmittelzus√§tzen erforderlich. Eine zu starke Herabsetzung der Oberfl√§chenspannung des Feuchtmittels kann im Extremfall allerdings dazu f√ľhren, dass Druckfarbe und Feuchtmittel zu stark emulgieren; eine exakte Separierung bei der Einf√§rbung von druckenden und nichtdruckenden Partien auf der Platte ist dann nicht mehr gegeben.

Das korrekte, zuverlässige Ablaufen des Offsetprozesses ist abhängig von vielen chemischen und physikalischen Spezifikationen der am Prozess beteiligten Materialien und Komponenten.

 

Prinzip des Offsetdrucks

Prinzip des Offsetdrucks

 

Prinzip des Offsetdrucks

Diese kurze Übersicht zeigt, dass das Offsetdruckverfahren als ein Vielparametersystem aufzufassen ist: Die Veränderung nur eines Parameters kann bereits Einfluss auf den Druckprozess haben.

 

Thermische Druckplatten

Neben den konventionellen Druckplattensystemen wurden f√ľr die digitale Bebilderung thermische Druckplatten entwickelt.

 

Druckfarbe

Die im Offsetdruck verwendete Druckfarbe ist i. d.R. eine hochviskose Mischung aus den Grundbestandteilen Farbpigment, Bindemittel, Zusatzstoffe und Trägersubstanz.

  • Farbpigmente sind organischer oder anorganischer Natur. Sie definieren den Farbton einer Druckfarbe.
    Die Pigmente bestehen aus festen, unregelm√§√üig geformten Partikeln in der Gr√∂√üenordnung von 0,1 bis 2 őľm.
  • Bindemittel sind erforderlich, um das in Pulverform vorliegende Pigment an den Bedruckstoff zu binden.Die Bindemittel bilden zudem einen Schutzfilm um die Pigmente, damit diese vor mechanischem Abrieb gesch√ľtzt sind. Je nach drucktechnischen Anforderungen und verfahrenstechnischen Besonderheiten wird das Bindemittel aus den entsprechenden Rohstoffen rezeptiert. Die f√ľr die Druckfarbenherstellung aufbereiteten Bindemittel werden ‚ÄěFirnis‚Äú genannt. In der Art der Rezeptur, Aufbereitung und steckt das eigentliche Know-how der Druckfarbenhersteller.
Prinzip der Druckplattenbelichtung

Prinzip der Druckplattenbelichtung

 

Bebilderte Druckplatte

Bebilderte Druckplatte (stark vergrößert)

 

Autotypischer Mehrfarbendruck

Rasterpunkte der vier Grundfarben Cyan, Maganta, Gelb und Schwarz im Zusammendruck:

Rasterpunkte

Rasterpunkte

 

 

 

 

 

 

 

 

Farbausz√ľge:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Zusammendruck:

Farbausz√ľge - Zusammendruck

Farbausz√ľge – Zusammendruck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammendruck der vier Grundfarben mit der richtigen Rasterwinkelung:

Zusammendruck mit richtiger Rasterwinkelung

Zusammendruck mit richtiger Rasterwinkelung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rasterung der Druckplatten bei einem Vierfarbbild

Rasterung der Druckplatten bei einem Vierfarbbild